Es gibt ein Muster, nach dem EA-Praktiken scheitern. Die Modelle werden detaillierter, die Governance schwerfälliger, und die Leute, die wirklich entscheiden, bleiben fern. Die Architektur stimmt, und niemand nutzt sie.
Lean Enterprise Architecture behandelt EA als Führungsdisziplin, die Strategie mit Umsetzung und Business mit Technologie verbindet. Durchgehend gilt eine Regel: klein anfangen, früh Wert liefern und nur dort ausbauen, wo die Organisation wirklich profitiert.
Sie lernen, Capability Maps zu bauen, eine Applikationslandschaft zu bewerten, eine Zielarchitektur zu entwerfen und eine Architekturentscheidung vor einem Portfolio-Gremium zu vertreten. Das Buch behandelt die Methoden des Alltags, TOGAF, Zachman, ArchiMate, BPMN, DMN, UML und C4, dazu Governance, Portfoliomanagement, IT-Controlling, Cloud-native Plattformen, FinOps und KI.
Es behandelt auch die Hälfte, die darüber entscheidet, ob eine Architektur ein Audit übersteht: die Three Lines of Defense angewandt auf Architektur, digitale Souveränität unter DORA, NIS2, DSGVO und dem Schweizer DSG, und die vier Risikoklassen des EU AI Act.
Das Ziel: Sie führen Architekturentscheidungen nicht mehr nur aus, Sie gestalten sie.